Rückblick auf das Gemeindeleben

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag

 

am 22.November 2020 um 17 Uhr

Kirche "Zum Heiligen Schutzengel"

Campo Ss. Apostoli

Venedig

 

 

Wort für den Ewigkeitssonntag

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden

Psalm / Salmo 90,12

 

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde,

am kommenden Sonntag, den 22. November feiern wir den Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag.
Dazu möchte ich Sie um 17.00 Uhr in die Lutherische Kirche nach Venedig herzlich einladen.
In diesem Gottesdienst wollen wir besonders auch an all diejenigen denken, von denen wir im vergangenen Kirchenjahr Abschied genommen haben. Wir suchen Trost in Gottes Wort, das unsere Hoffnung auf das Ewige Leben stärken möchte.
Ich freue mich, wenn wir uns zum Gottesdienst sehen.

Herzliche Grüße
Pfarrer Johannes Sparsbrod

Martinsumzug in Venedig 2020..mal anders

Die Martinsgeschichte für Kinder und Erwachsene.

Über sein Leben des Heiligen Martins gibt es viele Geschichten. Die meisten hat Sulpicius Servus aufgeschrieben. Er berichtet, dass Martin im Jahr 316 in Sabaria geboren wurde. Das war eine kleine Stadt in Ungarn. Mit schon 15 Jahren wurde Martin römischer Soldat. Der Kaiser in Rom wollte sein Reich immer weiter vergrößern, deswegen besetzten seine Armeen auch andere Länder. Martin und seine Armee wurden nach Frankreich geschickt, in die Stadt Amiens. Inzwischen war er Offizier. Das konnten gleich alle auf der Straße erkennen, weil Martin einen prächtigen roten Mantel trug. Er war deswegen bekannt in der ganzen Stadt. Doch viel bekannter wurde er durch eine Begebenheit, die bis heute immer wieder erzählt wird.

An einem ganz kalten Winterabend im Jahr 334, Martin war etwa 18 Jahre alt, traf er am Stadttor von Amiens einen Bettler. Er saß im Schnee und war ganz schlecht gekleidet. Deswegen war er vor Kälte fast erstarrt. Alle Menschen gingen achtlos an ihm vorbei. Doch als der Martin zum Stadttor kam, sah er ihn, und er tat ihm leid. „Ich muss ihm helfen“ dachte Martin. Da er aber nichts weiter als seine Kleidung dabei hatte, nahm er sein Schwert und schnitt den Soldatenmantel mittendurch. Die eine Hälfte gab er dem armen Bettler. Der bedeckte und wärmte sich mit der einen Hälfte, während Martin sich in die andere Hälfte des Mantels hüllte. Einige der Leute, die das sahen, lachten ihn aus. Mit nur einem halben Mantel bekleidet sah Martin ganz komisch aus. Viele verstanden nicht, dass Martin einem Menschen in seiner Not geholfen hatte. In der folgenden Nacht erschien dem Martin dann Jesus im Traum. Er dankte ihm für seine Tat und sagte zu Martin: „Was du für den Bettler getan hast, das hast du für mich getan“. Damit meinte er, dass wenn jemand etwas Gutes tut, damit auch Jesus etwas Gutes tut. Als Martin seinen Mantel teilte, half er einem armen Bettler so half er auch Jesus.

Der Traum veränderte Martins Leben. Zu Ostern im Jahr 334 ließ er sich taufen. Er trat aus der römischen Armee aus und lebte ein sehr bescheidenes Leben. Viele Jahre später wurde er zum Bischof von Tours gewählt. Er war sehr beliebt und starb am 8. November. Vier Tage später wurde er in Tours begraben.

Martin wird für sein Leben bis heute bewundert. Er ist ein Vorbild für uns, jedem zu helfen, der in Not ist.

Der Heilige Martin zum Ausmalen
Male zuerst den roten Mantel, der Himmel und Erde, den Bettler und die Hand Gottes mit Martin verbindet.
Malbild San Martin.pdf
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Für Kinder und Erwachsene

Im vergangen Jahr haben wir mit etwa 12 Kindern in der Kirche von Venedig den Martinstag gefeiert. Danach sind wir mit unseren Laternen durch die Stadt gelaufen. Leider gibt es in diesem Jahr keinen Laternenumzug. Aber ich habe in Venedig Bilder mit dem heiligen Martin gefunden. Mit denen habe ich eine Bildergalerie zusammengestellt. Diese Galerie lässt sich mit eurer Hilfe noch erweitern. Mit dieser Nachricht sende ich euch noch ein Martinsbild zu. Ihr könnt es selbst farblich ausgestalten. Vielleicht hat auch jemand Freude daran, sein eigenes Martinsbild zu malen. Wer möchte, kann sein Bild oder seine Martinslaterne fotografieren und mir zuschicken. Wir können dann gemeinsam einen Martinsumzug gestalten, der auf unsere Internetseite zu sehen ist.

Ich freue mich auf eure Ideen.